# 1 FOLGE 1
Shownotes
Willkommen. In der ersten Folge von SAG DU ZUERST sitzen Kay und Fabi zum ersten Mal gemeinsam vorm Mikro. Es geht um den Start dieses Podcasts, um Vorfreude auf viele offene Gespräche und darum, warum wir überhaupt reden wollen. Was verbindet zwei Menschen, die unterschiedlich sind, aber gemeinsame Werte haben? Warum ist der vegane Lebensstil für uns mehr als nur Ernährung? Und welche Rolle spielt Kommunikation im Rap, im Alltag, im Leben?
Transkript anzeigen
00:00:00: Geht das jetzt los oder was?
00:00:06: Jetzt geht es los.
00:00:07: Jetzt ist es nach Monaten, nach fast jahrelange Vorbereitungen, geht es jetzt endlich los.
00:00:13: Sagen wir, es war eine Dekade der Vorbereitung, auch Vorbereitung, von der wir selber nichts
00:00:17: wussten.
00:00:18: Ja, das stimmt allerdings.
00:00:19: Ja, willkommen zum Podcast.
00:00:21: Dürfen wir schon jetzt den Namen sagen, ist das der finale Name des Podcasts?
00:00:24: Ich glaube schon, oder?
00:00:26: Oder?
00:00:27: Okay, dann sag du zuerst, wie er heißt.
00:00:29: Nein, sag du zuerst.
00:00:30: Der Podcast heißt nämlich, sag du zuerst und wir sind zwei Menschen, die sich unterhalten
00:00:38: dürfen.
00:00:39: Stell dir dich doch mal vor zuerst.
00:00:40: Lass uns doch mal, weil es gibt bestimmt Menschen, die diese Stimmen vielleicht schon
00:00:43: mal gehört haben, aber überhaupt nicht, was sage ich da wahrscheinlich, ich habe zwölf
00:00:47: Menschen gehört.
00:00:48: Aber, lass uns doch mal erst mal vorstellen, oder sollen wir das so machen, so ordentlich
00:00:51: und vorbildlich?
00:00:52: Ja, habe ich mir auch schon vorhin gedacht, sollen wir schon machen.
00:00:55: Okay, aber sag du zuerst.
00:00:57: Ich sag zuerst, okay.
00:01:01: Ich bin Kai, ich bin Picasso, ich bin Picasso, der Tierschutzrapper auf Instagram, TikTok,
00:01:07: YouTube, Spotify und ja, in diesem Podcast bin ich aber Kai.
00:01:14: Ja, soll ich dich Kai nennen?
00:01:17: Natürlich.
00:01:18: Ja, okay.
00:01:19: Darfst du gerne, wie nennst du mich denn sonst privat?
00:01:23: Ich nenne nicht Picasso, ich nenne nicht auch Kai eigentlich.
00:01:27: Aber nicht immer, manchmal sage ich eigentlich häufiger Picasso.
00:01:30: Stimmt.
00:01:31: Stimmt.
00:01:32: Du bist so ein Künstler und ich möchte gerne Respekt vor der Kunstfarben, die du schaffst
00:01:37: und deswegen nenne ich dich bei deinen Künstlernamen.
00:01:39: Das ist wirklich aus der Perspektive, die ich so nie betrachtet.
00:01:43: Jetzt stell dir dich doch mal bitte vor, Fabi.
00:01:46: Gar.
00:01:47: Mein Name ist Fabian Brandino und das Witzige ist, wenn Menschen sich vorstellen, gehen
00:01:51: sie am Ende immer hoch mit der Stimme.
00:01:52: Mein Name ist Fabian Brandino, ich mache, normalerweise geht man aber runter.
00:01:56: Mein Name ist Fabian Brandino.
00:01:58: Ich helfe andere Menschen dabei, vegan zu werden und habe mit meiner verlobten, die
00:02:07: vegan Superheroes gegründet und das ist die weltweit erste Bewegung, die vegan sein
00:02:12: als Superkraft feiert und das ist meine Leidenschaft und meine Liebe und da können wir auf jeden
00:02:19: Fall im Laufe der nächsten, wie viele Episoden machen, wie 395 bis 1020 Episoden gerne drüber
00:02:25: sprechen.
00:02:26: Ja, es ist crazy, also jetzt haben wir schon mal ganz viele Leute verloren wegen vegan,
00:02:32: aber es ist überhaupt kein Problem, weil ich bin ja auch vegan, also wenn ihr das hört
00:02:37: uns noch nicht kennt, wir sind beide vegan, also ihr könnt eigentlich quasi jetzt wieder
00:02:42: ausschalten, weil wir sind ja absolut extrem und radikal, es wird in diesem Podcast aber
00:02:49: nicht nur um dieses Thema gehen.
00:02:51: Wir haben bewusst gesagt, dass wir einfach nur das tun, was wir sowieso tun und zwar
00:02:57: eigentlich so gut wie jeden Tag telefonieren miteinander, haben wir gesagt, nehmen wir
00:03:01: das doch einfach auf, nehmen wir es einfach auf nach dem Podcast.
00:03:04: Fabi hat ja schon seinen Podcast mit Chuchu zusammen seiner verlobten vegan Superheroes
00:03:09: Podcast, den ich auch selber ab und zu mal ganz gern hör und ich habe auch mal ein Podcast
00:03:16: angefangen vor langer, langer Zeit und ich habe schon lang wieder Bock drauf und Fabi
00:03:21: ist grad so einer der wenigen Menschen, mit denen ich regelmäßig Kontakt habe und ja,
00:03:27: es matcht einfach, deswegen ist es einfach nur quasi unser Telefonat, aber für euch
00:03:33: zugänglich.
00:03:34: Wie, wie, wie denkt ihr, wie ist dieses App damals, so wie Rael war, Base Chat?
00:03:38: Äh, kenne ich nicht, ich bin manchmal in der Mund.
00:03:42: Das war vor ein paar Jahren doch so eine, letztes oder vorletztes Jahr, was, weiß ich,
00:03:46: war das mal voll der Hype, dass du da irgendwie im Base Chat dich zusammentelefonierst mit
00:03:51: irgendwelchen Leuten und da können alle zuhören, komplett komisches Konzept, aber im Prinzip
00:03:54: machen wir es gleiche.
00:03:55: Ähm, ja, ich erinnere mich, doch, ich habe es doch mitbekommen.
00:03:59: Siehst du?
00:04:00: Abgefahren.
00:04:01: Nass, siehst du?
00:04:02: Ja, es ist mir eine große Ehre, dass wir das machen und ich finde auch, dass das bei uns
00:04:06: beiden ziemlich geklickt hat, wenn man das so ausdrücken darf und wir haben ja auch
00:04:10: ähnliche Hip-Hop-Sozialisierungs-Situationen im Hintergrund, also wir sind ja beide so
00:04:14: Hip-Hop-Sozialisiert und haben einfach gemerkt, dass wir uns gerade kennenlernen, wir sind
00:04:21: noch im Kennenlernen-Modus, oder?
00:04:22: Was würdest du sagen?
00:04:23: Ja, teilweise, würde ich sagen, ja, wir haben uns ja erst einmal gesehen, wir haben uns,
00:04:28: oder?
00:04:29: Richtig.
00:04:30: Sollen wir das mal, das können wir eigentlich mal erzählen, ne?
00:04:32: Ja, aber was ich noch ganz gesagt wollte, weil du jetzt gesagt hast, dieses, ich finde
00:04:37: das ist krass.
00:04:38: Wir sind ganz unterschiedliche Menschen eigentlich, aber wir haben so Überschneidungen, die sich
00:04:43: dazu anbieten, dass man eben sowas zusammen macht und das ist genau das, was du sagst,
00:04:46: eben das, klar, vegane Tierrechtsaktivismus plus die Hip-Hop-Vergangenheit bei dir, muss
00:04:52: man ja sagen, aber vielleicht ja auch mal wieder Zukunft irgendwann.
00:04:55: Yes, Sir.
00:04:56: Ja, und das war es eigentlich schon.
00:04:58: Sonst sind wir komplett unterschiedlich.
00:05:01: Es ist krass, ne, wie unterschiedlich wir sind.
00:05:03: Das wird sich auf jeden Fall deutlich herauskristallisieren und diese Kennaid-Situation, die war so ein bisschen
00:05:11: sweet, oder?
00:05:12: Für dich schon, würde ich schon eher als süß einkategorisieren.
00:05:16: Ja, die, wo wir uns live gesehen haben, wir haben uns ja kurz davor kennengelernt, weil
00:05:21: ihr mich angefragt habt für ihren Podcast.
00:05:23: Richtig.
00:05:24: Und da war ich.
00:05:25: Und dann warst du das, dann haben wir, wir haben die Podcastfolge aufgenommen und danach
00:05:30: waren wir in Hamburg bei der Veggie World auf der Bühne und durften dort einen Live-Podcast
00:05:35: halten.
00:05:36: Genau, ja, also ohne mich, nicht falsch.
00:05:38: Genau.
00:05:39: Und dann waren wir da mittendrin und es war auch sehr gut besucht, da waren, glaube ich,
00:05:44: 700 Leute oder so im Publikum und dann steh ich da auf der Bühne auf Socken und sehe
00:05:50: den Kaider entlang wartscheln, der Richtung Bühne kommt.
00:05:53: Und was mache ich natürlich?
00:05:56: Ich habe mich sehr gefreut, dich zu sehen und habe sehr doll gegrinst und dich begrüßt.
00:06:01: Ja.
00:06:02: Wie es sich gehört.
00:06:04: Ja, das stimmt, das fand ich auch super witzig.
00:06:07: Also ich war, ich war da noch ein bisschen lost, ich habe geguckt, also ich musste ja
00:06:10: danach auf die Bühne mit Janik, Plant-Based-Podcast, da haben wir auch ein Live-Podcast gemacht
00:06:17: und das war lustig, weil ich habe eigentlich nur so gesucht, wo muss ich denn hin, wo ist
00:06:21: denn die Bühne, wo ist denn Janik, was mache ich denn jetzt hier eigentlich und dann sehe
00:06:25: ich, dass ihr da auf der Bühne seid und seht dich und dann hast du, das hast du lustig,
00:06:28: weil ich sehe, er hat mich ja, du hast mich ja schon gesehen, als ich reingekommen quasi
00:06:32: fast und also von hinten in die Halle und dann sehe ich, wie der da oben steht und grinst
00:06:37: und winkt und sich gefreut hat und ich dachte mir wie nett, also es war einfach, war einfach
00:06:42: schön.
00:06:43: Ja.
00:06:44: Und das war, das war real, ich habe mich wirklich gefreut, dich zu sehen, weil ich habe, wir
00:06:47: haben ja diese Rap-Vergangenheit und ich, ich wusste ja schon irgendwie, wer du bist
00:06:50: und wir hatten ja auch den Podcast zusammen und so und dann dich erst einmal live zu
00:06:53: sehen, war, war mir halt eine Freude und diese Freude habe ich dann, mein Körper einfach
00:06:57: geäußert, unkontrolliert und das war aber auch authentisch und okay so, okay so, okay
00:07:02: so, oh nein, das werde ich ständig sagen, oh nein.
00:07:05: Ja, ja, das ist, es nervt mich so, mein Name ist wirklich falsch gewählt, aber egal.
00:07:09: Oh nein, tut mir jetzt schon total leid.
00:07:12: Nee, mach ruhig, du brauchst jetzt auch nicht so tun, als wären wir sonst immer super freundlich
00:07:16: zueinander, weil, weil so ist es nicht, jetzt sind jetzt die anfänglichen, die anfänglichen
00:07:21: Momente im Podcast wahrscheinlich.
00:07:23: Ja, wir haben, wir haben nämlich so eine Freundschaft, die sich so entwickelt, dass wir, also unsere
00:07:30: Sprache der Freundschaftsliebe sage ich jetzt vorsichtig mal, ist auch das gegenseitige
00:07:35: Ärgern, Necken, Sticheln, das ist schon so eine Art und Weise, auf die wir beide klarkommen
00:07:43: irgendwie, ne?
00:07:44: Ja, weil es voll okay ist, weil man im Grundkehren die gleichen Werte irgendwie hat, gerade was
00:07:50: das Thema Tierrecht angeht und ralalala, und dann ist es schon okay.
00:07:54: Und es ist eigentlich, es ist wirklich, eigentlich sollte man wirklich irgendwann mal die Videos
00:08:00: veröffentlichen, die wir uns in den Herr schicken oder die nehmen muss, weil unsere, unsere
00:08:04: Konversation bestehen eigentlich hauptsächlich darin, dass ich irgendwas von Fabi sehe und
00:08:09: ihm dann ein Video davon schick, wie ich ihn nachf, und zurück kommt dann, zurück kommt
00:08:13: dann, wie er ein Lied von mir nachrappt oder sowas auf, auf cringe und ja, so, so besteht
00:08:20: eigentlich unser Kontakt.
00:08:21: Ja, das ist schon, weiß ich nicht, ob das zeigbar ist, aber ich glaub, doch, doch, das können
00:08:27: wir gut machen.
00:08:28: Das meiste wahrscheinlich nicht.
00:08:29: Sonst müssen wir das halt stellen.
00:08:30: Ich meine, es ist ja eh Social Media, es ist ja alles Fake, von vorne bisschen.
00:08:33: Die ist alles, alles.
00:08:34: Genau, das war unsere erste Begegnung, das war cool, weil danach sind wir noch ein bisschen
00:08:37: gemeinsam über die Messe gelaufen und haben die ersten Gespräche geführt und haben noch
00:08:42: ein Foto gemeinsam gemacht und so, das war echt cool und daraufhin haben wir halt angefangen,
00:08:48: uns ein bisschen zu schreiben und zu hören.
00:08:51: Der nachher ist mal nicht so, das war ja der, der nachher ist mal nicht so, stimmt.
00:08:55: Ne, das hat erst, wann hat das angefangen von eigentlich jetzt von paar Wochen oder Monaten,
00:09:00: Wochen, würde ich sagen.
00:09:01: Ja, so, ich würde sagen April, Mai, die Ecke.
00:09:04: Ja, ich weiß gar nicht mehr, warum eigentlich, warum haben wir da noch mal so connected?
00:09:09: Gute Frage, ich glaube, es ging auch schon um Musik, ne, ich habe ja nach sehr vielen
00:09:13: Jahren wieder mal ein Song aufgenommen und dir das dann geschickt und so.
00:09:17: Stimmt.
00:09:18: Und dann hast du gesagt, Zitat, PK so, ja klingt wie ein Rapper, der lange nicht mehr gerappt
00:09:22: hat.
00:09:23: Ja, stimmt.
00:09:24: Aber das ist, das ist keine Beleidigung, das ist eigentlich, es ist, ich bin immer sehr
00:09:30: ehrlich bei so Feedback, weil ich hasse es, wenn ich Feedback bekomme und ich merke,
00:09:37: es ist nicht ehrlich, egal in welche Richtung, ob mir jetzt jemand tonig ums Maul schmiert,
00:09:41: vegan natürlich, oder ob jetzt jemand, ich merke, dass es nicht richtig gehört hat,
00:09:46: ich mag es nicht, ich mag es nicht, wenn ich kein ehrliches Feedback bekomme und ich achte
00:09:50: immer sehr darauf, dass ich ehrliches Feedback gebe und dass du rappen kannst, steht ja
00:09:53: außer Frage.
00:09:54: Danke.
00:09:55: Und wenn jemand aber lange nicht gerappt hat, so oder, also jeder, der selber macht, weiß
00:10:00: es, wenn du mal ein paar Wochen nichts machst und geschweige denn ein paar Jahre, wie es bei
00:10:04: dir ist, dann sitzt du da und du tust dir schwer einfach beim Aufnehmen und so.
00:10:08: Und jeder, der auch schon mal in dem Tonschütterstand oder vor dem Mikrofon und versucht hat,
00:10:13: Musik zu machen und zu rappen, wird merken, dieses Auto ein bisschen singen oder rappen
00:10:17: oder so, das ist was ganz anderes, wie wenn du plötzlich in dieser selbstgemachten Drucksituation
00:10:22: vor dem Mikro bist.
00:10:23: Es ist wie, wenn du das erste Mal vor der Kamera stehst oder so, finde ich, oder was heißt
00:10:27: das erste Mal?
00:10:28: Ich stehe jedes Mal, wenn ich vor der Kamera stehe, bin ich plötzlich komplett anders.
00:10:31: Und das ist nicht so leicht.
00:10:35: Und dann zu sagen, jemand, man merkt, dass du ein Rapper bist, der lange nicht gerappt
00:10:38: hat, heißt für mich eigentlich, man merkt, dass du es kannst.
00:10:42: Aber dass da entweder der Zeitgeist der Musik quasi ein bisschen zurückliegt und man quasi
00:10:51: vielleicht nicht zeitgemäß reimt oder keine Ahnung, oder eben was bei dir, glaube ich,
00:10:57: der Punkt war, dieses, das hast du früher vielleicht schon ein bisschen besser gemacht,
00:11:03: weil jetzt einfach lang die Routine nicht da war.
00:11:05: Aber ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht mehr so gut erinnern an den Track.
00:11:08: Ja, das macht ja auch nichts.
00:11:10: Aber das danke, dass du das so einordnest.
00:11:12: Und ich fand das auch aufrichtig, ich konnte damit auch gut umgehen, das war ja wirklich
00:11:15: kein Angriff von dir, sondern du wusstest ja auch sozusagen, dass ich lange nicht mehr
00:11:19: so richtig einen Track aufgenommen habe in richtiger Qualität und dann kam so eins
00:11:26: zum anderen, dann haben wir immer mehr geschrieben und jetzt habe ich gerade, ich gucke gerade
00:11:29: unseren Chat parallel und dann kommen auch manchmal so Situationen, wo Kai mir einfach
00:11:34: 2, 4, 6, 8, 10, 11, 12, 13, 14, 15 Audio-Dateien hintereinander schickt in der Zeit von 19
00:11:43: 5 bis 19 Uhr 18.
00:11:48: Dementsprechend passiert da dann auch ziemlich viel und wir haben da einfach jetzt gegenseitig
00:11:52: einen Kanal gefunden, wo wir unsere geistigen Ergüsse teilen und so kam eins zum anderen
00:11:59: von Höckchen auf Stöckchen und jetzt sitzen wir hier und nehmen diesen Podcast auf.
00:12:04: Gut, man muss aber sagen, diese Aneinanderreihung von Sprachnachrichten entsteht ja meistens
00:12:08: daraus, dass ich auf dem Weg zum Skatepark bin und auf dem Weg zum Skatepark mich langweile
00:12:14: und dann einfach irgendwas ins Handy reinrödel und dann ist halt klar, Fabis Chat ist oben
00:12:20: und dann denke ich mir, da muss das jetzt halt ertragen, da muss das jetzt halt aushalten,
00:12:24: was meine kreativen Ergüsse nenn ich es mal.
00:12:28: Ja, das ist gut und dann schicke ich dir aber auch ein Bild vom Hotel, wo ich war und dann
00:12:33: sitze ich so auf dem Bett und man sieht ein Spiegel und in dem Spiegel sieht man die Toilette
00:12:37: von diesem Hotelzimmer und da vorsteht die Kamera, das habe ich so fotografiert, dass
00:12:41: es aussieht wie ein modernes Kunstwerk, so was schicken wir uns dann auch, also wir haben
00:12:46: da wirklich einige Facetten, würde ich sagen.
00:12:49: Das stimmt ja, aber das ist auch dieses, das ist ja das Schöne, wenn man sich nicht nur
00:12:54: auf diese Humorebene versteht, sondern eigentlich weiß und dann funktioniert die Humorebene
00:12:58: auch viel besser, wenn man eigentlich weiß, dass man sich auch noch tiefer versteht, auch
00:13:03: wenn man nicht bei allem die gleiche Meinung hat oder so, aber trotzdem zu wissen, dass
00:13:07: ich was sage und der andere versteht und ich muss es nicht erklären, das ist sehr viel
00:13:11: wert, finde ich.
00:13:12: Auf jeden Fall.
00:13:13: Ja.
00:13:14: Es ist übrigens...
00:13:16: Und ich möchte...
00:13:17: Nein, sag du zuerst.
00:13:18: Sag du zuerst.
00:13:19: Nein, sag.
00:13:20: Mensch, geskriptet.
00:13:21: Ja.
00:13:22: Oh nee, jetzt wirklich sag du zuerst.
00:13:26: Ja, ich wollte eigentlich nur sagen, es ist aber auch witzig, dass in vielen Dingen denken
00:13:30: wir eigentlich ähnlich, aber gehen anders heran und es äußert sich oft darin, dass
00:13:34: das Beispiel, was ich letztens gesagt habe, wo wir auch lachen mussten, ist dieses, wenn
00:13:39: ich Fabi fragt, wie war dein Tag, dann sagt er, wow, hervorragend, toll, die Sonne scheint,
00:13:43: blah, blah, blah, Resilienz, Pipapo, und wenn Fabi mich fragt, wie war dein Tag, dann ist
00:13:48: es mein, komplett scheiße, mich regn alle auf, tralalala, das finde ich immer sehr
00:13:54: lustig.
00:13:55: Das ist sehr lustig, vor allem, ja, wie du sagst, wir sind uns super ähnlich und dann
00:13:59: merke ich aber an solchen Situationen, dass wir von der Grundeinstellung her, also weiß
00:14:04: nicht, von der Frequenz her vielleicht irgendwie eh nicht unterwegs sind, aber vom Wesen her
00:14:08: sind da wirklich, also das brachiale Unterschiede und ich denke, dass wir diesen Podcast auch
00:14:15: spannend machen, weil wir viel auch diskutieren werden, wir haben vielerlei Hinsicht, haben
00:14:21: wir andere Sichtweisen und andere Meinungen, die wir uns auch trauen zu äußern und ich
00:14:27: denke schon, dass das spannend wird und ich bin halt auch jemand, der sehr, sehr viel
00:14:32: Wert auf so Persönlichkeitsentwicklung legt und voll aufs Innenleben hören und schreiben
00:14:38: und reflektieren und mit sich selbst auseinandersetzen und ich weiß nicht, Kai ist dann bei solchen
00:14:43: Themen manchmal ein bisschen anders eingestellt, kann ich das so vorsichtig ausrücken?
00:14:47: Das war äußerst vorsichtig ausgedrückt, ja, ich finde das meiste da so ein Bullshit, aber
00:14:56: das ändert nichts dran, dass ich sage, es ist halt von Mensch zu Mensch anders und
00:15:03: jetzt, wenn Fabi anfängt zu erzählen von Resilience und blah, blah, blah, dann denke
00:15:08: ich mir so, boah, bitte sei leise, es interessiert mich überhaupt nicht, aber ich weiß, dass
00:15:13: es viele Menschen gibt, die damit was anfangen können und das ist ja wichtig, deswegen sage
00:15:18: ich nicht, was Fabi macht ist Quatsch, sondern ich sage, für mich ist es Quatsch, so funktioniert
00:15:23: mein Leben nicht und durch mein, natürlich oft auch durch mein ADHS stark getrieben,
00:15:30: fällt es mir dann auch schwer, da lange zuzuhören und irgendwie dem überhaupt einen Raum zu
00:15:34: geben.
00:15:35: Ja.
00:15:36: Apropos ADHS, du wolltest auf irgendwas anderes noch hinaus, wo ich die ganze Zeit drauf
00:15:40: gewartet habe und das habe ich jetzt vergessen und das nervt mich jetzt ganz arg gerade.
00:15:43: Eben, vorher noch.
00:15:45: Du wolltest eigentlich was erzählen, dann bist du abgeschweift oder ich habe dich unterbrochen,
00:15:48: ich weiß es nicht mehr.
00:15:49: Wahrscheinlich zweiteres, das wird auch hier ständig passieren, dass du mich unterbrechst.
00:15:53: Ja, stimmt.
00:15:54: Ich weiß jetzt nicht, was das war, vielleicht werde ich da später noch drauf kommen.
00:15:58: Mit gutem Recht unterbreche ich dich ja auch.
00:16:00: Ich denke nicht, dass du da größere Rechte hast, als ich dich zu unterbrechen oder wie
00:16:06: ist das jetzt gemeint?
00:16:07: Das ist jetzt einfach mal so ein Raum gestellt.
00:16:11: Einfach mal so, ah, okay, ich verstehe, es wird auf jeden Fall spannend, wie wir an die
00:16:17: Dinge rangehen und ich habe auch eine, also wie unterschiedlich wir an die Dinge rangehen
00:16:22: und ich habe eine Frage eigentlich, mit der ich gerne so rein starten würde.
00:16:26: Krass, rein starten nach 17 Minuten, naja, dann starte mal rein.
00:16:30: Ja, bist du bereit?
00:16:33: Ich bin ready.
00:16:35: Okay, folgende Frage.
00:16:39: Gibt es Anteile in dir, die du selbst noch nie angeschaut hast und wir wollen von Anfang
00:16:47: an sagen, man kann immer sagen, so heißt nämlich dieser Podcast, sagt du zuerst und somit
00:16:53: muss man nicht zuerst antworten, das ist eigentlich echt ein gutes Stilmittel.
00:16:57: Also willst du jetzt darauf hinaus, dass ich dich zuerst frage?
00:17:00: Nein, ich will dir das nur sagen, weil ich weiß, wie sehr dich solche Themen triggern
00:17:07: könnten.
00:17:08: Deswegen würde ich dir einfach nur die Option geben, dass du weißt, du könntest es sozusagen
00:17:12: die Uno Reverse Karte ziehen, wenn du wollen würdest, musst du aber nicht, ich höre dir
00:17:15: gerne zu.
00:17:16: Also ich glaube tatsächlich, weil ich kann das ganz kurz machen, ich glaube tatsächlich,
00:17:23: dass es das nicht gibt und ich glaube tatsächlich, dass ich mich mit jeder Facette meines Wesens
00:17:30: schon beschäftigt habe oder bewusst zur Seite stelle.
00:17:34: Aber ich glaube nicht, dass es irgendwelche Anteile in mir gibt, die ich jetzt nicht kenne
00:17:40: und nicht weiß, nicht die Wahl hätte, ob ich sie zulasse oder nicht.
00:17:43: Aber sag doch du mal deine Antwort, dann weiß ich vielleicht auch besser, wie du es meinst.
00:17:49: Es gibt auf jeden Fall einen Anteil in mir und das ist so ein bisschen ein Daddy Issue,
00:17:55: was ich habe, weil meine Eltern haben sich getrennt, als ich drei war und dementsprechend
00:18:05: habe ich zu meinem Vater keinen Kontakt und das ist halt so ein Thema wie, was ich halt
00:18:11: so abgepackt habe, irgendwo ganz hinten in den Schädel und ich sage immer, ja ja, ich
00:18:17: komme darauf schon gut klar und so, das ist jetzt kein Thema für mich, er war ja sowieso
00:18:20: nie da und so.
00:18:21: Aber ich habe da noch nie hingeguckt, ich habe mich damit noch nie aktiv auseinandergesetzt,
00:18:25: bin nicht mal mit diesem Thema zum Beispiel zu einem Profi gegangen und habe mich da behandeln
00:18:29: lassen oder beraten lassen, sondern habe einfach immer gesagt, ja ja klar, ich krieg das alles
00:18:32: hin.
00:18:33: Und jetzt, wo wir Kinder haben, ist das einfach anders, weil ich irgendwie auf einmal, ich
00:18:44: bin jetzt 37, auf einmal das Bedürfnis habe, irgendwie dahin zu gucken, um mich damit auseinander
00:18:50: zu setzen, obwohl, also ich habe das Bedürfnis habe, ich habe keinen Bock.
00:18:52: Ja, das, also das kann ich nachvollziehen, ich kenne das ein Stück weit von, also nicht
00:18:59: wegen meinen Eltern, die haben sich auch getrennt, aber da war ich schon volljährig.
00:19:02: Ja.
00:19:03: Ich kenne das, ich hatte immer ganz große Probleme damit, Ablehnung zu erfahren oder
00:19:14: wenn Erwartungen an mich gestellt werden oder so, das habe ich immer noch, also dadurch
00:19:21: dass ich es weiß, kann ich es manchmal besser steuern, aber trotzdem heißt immer noch und
00:19:25: ich habe ganz lange nicht gewusst an, was es liegt, warum bin ich denn so, was ist denn
00:19:29: mein Problem und für mich war es so, wir sind aufgewachsen in einem Mehrgenerationenhaushalt,
00:19:36: mehr Generationenhaus und meine Großeltern haben in der Wohnung im Erdgeschoss gewohnt
00:19:43: und quasi ich und meine Familie oben drüber und ich habe irgendwann bin ich mal auf den
00:19:50: Trichter gekommen, warum, also es war immer so, als ich ein Kind war, ich habe ADHS und
00:19:56: ich war ganz krasses Problemkind in Anführungszeichen, wenn wir wozu Besuch waren, immer ganze Aufmerksamkeit
00:20:01: auf mich gezogen und immer als Kind schon Teller runtergeschmissen, als kleines, als
00:20:05: Kleinkind überall, dass sie die Teller verstecken mussten, wenn ich kam und was ich und ...
00:20:09: Ja, aber warte mal, warte mal, mit Absicht, oder?
00:20:12: Naja, ich rede jetzt von einem Kleinkindalter, wo ich mich jetzt nicht mehr dran erinnere,
00:20:17: so.
00:20:18: Okay, aber was würdest du sagen, war es Absicht oder war es einfach Verpeiltheit und ...
00:20:21: Nee, nee, schon mit, ja ja, schon mit Absicht, also ich war schon so ein Stresserkind, ja.
00:20:28: Ich habe dann irgendwann mal mit meiner Mutter telefoniert, vor sieben, acht, neun Jahren
00:20:36: oder so und dann habe sie gefragt, sag mal, meine Oma, mit der wir eigentlich am meisten
00:20:42: Zeit verbracht haben, die hat gekocht für uns mittags, wenn wir von der Schule kamen
00:20:44: und das war quasi in der Zeit, wo meine Eltern arbeiten waren, die Ersatzeltern, meine Oma
00:20:50: und mein Opa und da ich meine Mutter mal gefragt habe, sag mal, kann es sein, dass die Oma
00:20:55: ein Problem mit mir hatte, weil mir das irgendwann mal zurückgekommen ist, hat sie gesagt, ja,
00:21:00: ja, hatte sie, die hat schon als ich ...
00:21:01: Scheiße.
00:21:02: Die hatte, als ich ein kleines Kind war, als ich ein Baby war, hat meine Oma mich einmal
00:21:08: gehabt, auf mich aufgepasst, hat mich zurückgegeben an meine Mutter dann und hat gesagt, auf den
00:21:12: passe ich nicht mehr auf, der guckt immer so böse.
00:21:15: Und das Problem war, meine Schwester und mein Bruder waren, also vor allem mein kleiner
00:21:21: Bruder war das Allerheiligste für meine Oma und da war ich halt immer so ein bisschen
00:21:28: unerwünscht.
00:21:29: Ich kann nicht sagen, dass ich von ihr schlecht behandelt wurde als Kind und so, aber ich
00:21:32: habe diese Ablehnung ein bisschen gespürt und deswegen habe ich meine Mutter irgendwann
00:21:35: gefragt und ich habe gemerkt, erst als ich mich damit befasst habe, habe ich viele Sachen
00:21:43: erklären können, die mir nicht schlüssig waren davor über mich selbst und ich glaube,
00:21:47: dass das so mein größtes Thema war in meinem Aufwachsen, weil ich hatte sehr wenig Leute
00:21:55: in meinem umfeld, im familiären Umfeld, wo ich sagen kann, die haben mich 100% verstanden
00:22:00: und eigentlich beschränkt sich das nur auf meine Mutter, zum Glück, weil meine Mutter
00:22:06: selber vermute, dass sie ADHS hat, glaube ich auch, würde ich hier auch so diagnostizieren
00:22:09: und die hat mich immer ein bisschen mehr verstanden.
00:22:14: Als ich ein Kind war, bis ich 14, 15 war, da hat sich noch gezwungen, die klassische
00:22:20: Mutter zu sein und danach war sie eher wie eine Freundin, also hat dann auch viele Sachen
00:22:25: verstanden.
00:22:26: Wenn die Polizei mal wieder vor der Tür stand oder angerufen hat, dann war sie nicht mehr
00:22:30: böse oder so.
00:22:31: Sie hat mich einfach machen lassen, klar, mit Einschränkung, aber sie hat irgendwann
00:22:35: gecheckt, der muss seine Fehler selber machen und das ist bei mir in diesem individuellen
00:22:39: Fall absolut richtig gewesen und ja, was ich dir damit nur sagen wollte, diese sich damit
00:22:48: beschäftigen, war für mich extrem wichtig, war extrem aufschlussreich, aber ich war jetzt
00:22:53: auch nicht deswegen in Therapie oder so, ich war mal in Therapie, aber nicht deswegen,
00:22:56: wegen ADHS halt mit 11, 12, 13, nicht deswegen und darüber haben wir auch nie gesprochen,
00:23:00: aber das ist ein Thema, wo ich mich für mich selber damit auf jeden Fall viel beschäftigt
00:23:03: habe und wo mir viel geholfen hat im Leben.
00:23:07: Krass.
00:23:08: Und fühlst du dich jetzt besser verstanden?
00:23:11: Es ist so schwierig, weil es ist bei mir umgeschwenkt von, ich habe mich auch im Freundeskreis oft
00:23:22: nicht verstanden gefühlt und so, weil ich wenig Leute kannte, die so dachten, wie ich
00:23:25: immer so eine Hand voll, wo irgendwie gerade andere Leute mit ADHS oder so was, mit den
00:23:30: Wipes so halt meistens viel besser und es gab selten, es gab immer ein, zwei Leute irgendwie,
00:23:35: mit denen man ein bisschen klar gekommen ist, aber so das große Ganz und man rum nicht
00:23:38: so und bei mir ist es ja wirklich so gewesen, dass ich, als ich angefangen habe, ein bisschen
00:23:42: mehr in der Öffentlichkeit zu stehen, so ein bisschen mehr rauszukommen, da war es
00:23:47: für mich so, dass ich viel gebrochen habe mit Leuten, die mir nicht gut tun und eher
00:23:52: nur noch Leute um mich rumhaben, wo ich weiß, die tun mir gut und ich habe da, fühle mich
00:23:55: da irgendwie nicht untergraben oder dominiert oder keine Ahnung und gleichzeitig ist es
00:24:03: ja passiert, dass sehr viele Leute mir sehr viel Liebe entgegenbringen, die mich nicht
00:24:08: kennen, über Social Media, über Treffen auf der Straße etc. und das heißt, es ist für
00:24:14: mich umgeschwenkt von, ich fühle mich nicht akzeptiert, nicht verstanden zu, wow, da gibt
00:24:20: es Leute, die heulen, wenn sie mich sehen, weil sie die Message so geil finden und die
00:24:26: wirklich Fan sind und dieser Übergang war zwischendurch auch mal gefährlich, weil
00:24:32: ich gemerkt habe, dass ich ein bisschen arrogant teilweise dann gezeigt habe, weil ich glaube,
00:24:37: mein Interesse so, dieses Gefühl hatte, jetzt habe ich es euch allen gezeigt, so jetzt bin
00:24:43: ich jemand und ihr seid alle Versager, was natürlich Quatsch ist, aber dieses Denken
00:24:48: hatte ich schon ab und zu und auch so ein bisschen arrogant oder lege ich auch heute
00:24:55: noch einen Tag, wenn Leute Erwartungen an mich stellen vor allem und ich denke mir so,
00:25:00: da stellst du Erwartungen an mich. So, das gibt es noch, aber ich glaube, dass ich das
00:25:05: reflektiert genug sehe, um zu wissen, dass natürlich Quatsch ist und dann auch eigentlich
00:25:11: fair zu allen bin. Meistens. Meistens. Spannend. Ja, aber jetzt ist es wieder voll der Monolog
00:25:18: und ich wusste, dass das passiert, dass ich mich ins Labern verliere und ich jetzt hier
00:25:22: diese Redezeit fülle. Das finde ich jetzt herrlich schön. Du hast doch eine Frage, ich
00:25:26: habe dir eine Frage gestellt und danach habe ich eine Folgefrage gestellt und du hast beide
00:25:28: beantwortet. Ja, stimmt. Stimmt. Ich habe es gut gemacht. Ich habe es gut gemacht. So,
00:25:34: jetzt sagt ihr das doch mal selber. Ja, okay. Das gehen wir schon wieder. Ich wusste, du
00:25:39: nutzt diesen Podcast hier für deine Coaching-Scheiße. Das ist einfach nur Werbung für dein
00:25:48: Coaching-Dreck. Was soll das denn? Nein, das ist mit Dreckbetitels schon, das sagt schon
00:25:55: so viel darüber, dass du dich mit diesem Thema doch nicht auseinander setzen möchtest.
00:25:58: Ja, meine Philosophie ist, der Weg zum Glücklichsein und zum Erfüllsein geht nur nach innen. Das
00:26:03: ist so und der Weg ist anstrengend und steinig und der hat viel mit hingucken zu tun. Und
00:26:07: das ist auch als Resilienzcoach, ist das meine Aufgabe, das so zu denken und den Menschen
00:26:14: dabei zu helfen, in ihre eigene Kraft zu kommen, weil Menschen, die in ihrer Kraft sind und
00:26:18: nach dem Leben, was sie wollen oder wenn alle so leben würden, da wäre die Welt ein sehr
00:26:22: ausgeglichener, balancieter Ort. Ja, ja. Ja, da brauchst du nicht ja ja sagen. Gut, das
00:26:29: war die erste Frage, die ich mir so überlegt habe. Das nervt mich jetzt, dass du dich so
00:26:33: vorbereitet hast. Also ich habe keine Frage, aber ich lege mir jetzt eine aus gleich. Ja,
00:26:38: mach das. Ich habe nämlich noch eine zweite. Warum an? Die ist aber witziger, die ist witziger,
00:26:42: die ist witziger. Ja, dann stell mal die und ich überlege mir dann, vielleicht entwickelt
00:26:46: sich was draus, wo ich die auch fragen kann. Okay. Und versuch spontan zu machen, ja? Okay.
00:26:53: Okay. Wenn dein Spiegelbild reden könnte, was würde er dir jeden Morgen sagen? Oder was
00:26:58: würde er dich morgens fragen? Go. Wenn mein, nochmal, wenn mein Spiegel, ich habe dich,
00:27:04: ich habe Nein zwischen Durchstand gebrüllt, weil ich dachte, das ist witzig, aber du hast
00:27:06: scheinbar nicht wahrgenommen, okay, egal, Fail. Okay, gut. Wenn mein Spiegelbild reden könnte
00:27:13: und ich stehe morgens vom Spiegel, was würde mein Spiegelbild sagen? Ja, oder was würde
00:27:18: er dich morgens fragen? Ja, gut. Wollen wir, wahrscheinlich so was, wie wollen wir nicht
00:27:27: noch mal ins Bett gehen? Wollen wir nicht noch mal ein bisschen schlafen? Es war ehrlich,
00:27:31: komm mal wieder aus, geht doch mal wieder pennen jetzt, Mann. Ja. Okay. Okay, sagt, sagt du
00:27:39: zuerst? Meine Spiegelbild würde wahrscheinlich sagen, sei, sei korrekt oder sowas. Also ich
00:27:47: glaube, mein Spiegelbild würde mir, würde mir sagen, dass ich korrekt sein soll. Ja,
00:27:53: ich glaube, das ist. Ja, es ist, mach mal, sorry. Nein, du musst sagen, sag du zuerst.
00:28:00: Sag du zuerst, sorry, sag du zuerst. Ja, es kann, du lernst das schon noch. Weil, ich
00:28:05: glaube, das liegt daran, dass ich früher, also bis vor, weiß ich nicht, zehn Jahren es fast
00:28:11: vermieden habe, mich im Spiegel anzugucken und zwar nicht so styligmäßig, sondern so
00:28:15: richtig mich selber anzuschauen. Das habe ich einfach vermieden, weil mir das unangenehm
00:28:19: war, mir in die Augen zu gucken. Weil ich mir nicht. Wenn mir deine Stelle auch unangenehm.
00:28:23: Ich habe mich nämlich nicht immer so korrekt verhalten in meinem Leben und dementsprechend
00:28:30: fällt es mir jetzt extrem leicht, mir tief in die Augen zu gucken und auch so Dinge sozusagen
00:28:34: wie zum Beispiel, ich liebe mich. Das kann ich halt sagen, in meiner Augen ganz tief und
00:28:39: da bei zehn Sekunden Blick halten, das geht mittlerweile und ich glaube, das würde mein
00:28:44: Spiegel mir sagen, sei korrekt, sei ein korrekter Mensch, lebt nach deinen Werten.
00:28:49: Ich sage mal, ich verstehe das ja und die sind das, aber ich, witzigerweise muss ich
00:29:02: sagen, ich verstehe das gut. Eigentlich, ich würde es nur anders ausdrücken. Ich verstehe
00:29:09: das gut, aber tatsächlich war es bei mir immer eher so, dass ich heutzutage denke ich
00:29:18: das, dass ich denke, bleib mal korrekt. In meiner kompletten Vergangenheit muss ich
00:29:23: sagen, dass ich mich so ungerecht behandelt gefühlt habe in vielen Situationen, dass
00:29:28: das tatsächlich überwiegt, dass ich eher immer dachte, warum sind die anderen so zu
00:29:32: mir. Natürlich, ich verstehe das heute, warum. Weil ich immer versucht habe, ins System
00:29:38: rein zu passen, wo nicht für mich gemacht ist und dass die Leute mich dort nicht akzeptieren
00:29:43: ist klar, weil ich passt da nicht rein. Das heißt, im Prinzip wurde ich sicherlich ab
00:29:50: und zu ungerecht behandelt, aber so im Großen und Ganzen, wie ich es empfunden habe, natürlich
00:29:53: nicht. Und natürlich war ich früher auch ungerecht zu manchen Leuten, weil ich nicht
00:29:57: verstanden habe, dass andere Menschen vielleicht anders denken, heutzutage verstehe ich es,
00:30:04: aber das treibt mich eher dazu, tatsächlich auch manchmal ein bisschen ungerecht zu sein.
00:30:08: Was ich aber kann und ich glaube, was du auch kannst, ist, das zu reflektieren und zu sagen,
00:30:13: ey, das war nicht in Ordnung, wie ich gestern mit dem Typ geredet habe oder mit der Dame
00:30:19: oder keine Ahnung, da rufe ich mal an und entschuldige mich so. Und ich habe tatsächlich
00:30:23: sogar mal eine Phase in meinem Leben gehabt, das ist auch schon lange her, viele, viele
00:30:27: Jahre. Da habe ich, weil ich früher nicht so korrekt zu Frauen war, was heißt nicht so
00:30:34: korrekt, ich war also zu Freundinnen mit denen ich zusammen war, ich will nicht sagen nicht
00:30:39: so korrekt, aber nicht so korrekt mich getrennt habe, weil ich einfach ein Schisser war, weil
00:30:42: ich einfach mich nicht getraut habe zu sagen, hey, ist es vorbei, Gefühle sind weg, ich
00:30:46: habe dann auch mal geghostet oder sowas, so ganz eklig. Und da gab es mal eine Zeit, da
00:30:50: habe ich ein paar dieser Ex-Freunden von damals, gerade aus der Jugendzeit und so, angeschrieben
00:30:59: und habe das denen gesagt und habe mich dafür entschuldigt und mit besten Wünschen, dass
00:31:04: ihnen gut geht und trall allein, zum Glück sind die besagten Personen, zumindest zu dem
00:31:09: Zeitpunkt damals, dann auch einen guten Weg gegangen, hatten eine gute Partnerschaft
00:31:14: und so, aber das war mir in Bedürfnisse. Es wurde nicht von jedem so gut angenommen,
00:31:18: aber darum ging es mir nicht, es ging darum, dass zumindest mal los zu haben irgendwie.
00:31:21: Schön, damit du das nicht mit dir schleppst, erstens. Und zweitens, damit sozusagen, dass
00:31:27: wieder ein bisschen Balance herrscht, einfach im Universum, damit da nicht so eine verbrannte
00:31:31: hinterlassen wurde. Ja, vor allem, wenn du sowas machst, viele sind ja erschrocken, weil
00:31:36: das macht ja keiner, also sich mal zu reflektieren und Entschuldigen für was oder jemand anders
00:31:40: recht zu geben. Das ist erschreckend eigentlich, wie viele Leute damit nicht umgehen können,
00:31:46: weil es eben heutzutage keiner mehr macht oder was heißt heutzutage, schon immer. Es
00:31:50: ist, ich bin ja auch ein Mensch, wenn ich was denke, ich hasse Menschen, die sagen, ich
00:31:54: bin ja so ein Mensch, aber ich sage es trotzdem, ich bin ja so ein Mensch, dass ich sage, was
00:32:01: ich denke, eigentlich immer. Und oft ist es dann witzig, manchmal kann es auch bestimmt
00:32:05: verletzend sein und ich merkst dann vielleicht das danach, aber ich sage immer, was ich denke
00:32:09: und wenn ich zum Beispiel auch ein Gefühl habe, dass mir, wenn jemand was sagt und das fand
00:32:14: ich nicht korrekt oder es tut mir weh, dann sag ich, boah, das fand ich jetzt aber verletzend
00:32:17: grad. Und meistens denkt dann der Kumpel oder will mich auch immer, ich sag so, das war
00:32:21: jetzt ein Witz und tada, aber ich mein das so. Und ich sag das ganz, ganz oft und ich verstehe
00:32:26: immer nicht, ich verstehe, ich verstehe, warum das nicht jeder macht, es wäre so viel
00:32:35: einfacher, weil anstatt das dann in mir rumzutragen und zu denken, boah, der war jetzt nicht so
00:32:38: korrekt, dann spreche ich es doch lieber an und dann weiß der andere das und ich muss
00:32:45: nicht mit mir dieses umgeklärte Ding in mir rumtragen, für mich ist es dann ausgesprochen.
00:32:49: Du hast vorgestern zu mir gesagt, warum bist du jetzt so fies oder sowas. Ja. Das war irgendwie
00:32:56: so, da habe ich rumgestichelt und dich geärgert und dann hast du gesagt, warum bist du jetzt
00:33:02: so fies und ich dachte halt einfach, aber jetzt wo du das so erklärst, steckt da sozusagen
00:33:06: ein echtes Bedürfnis hinter und auch die Wahrheit zumindest einmal ausgesprochen. Ja, ich erinnere
00:33:10: mich sogar an die Situation, das war schon ernst gemeint, aber nicht so, dass du jetzt
00:33:14: hättest dich entschuldigen oder rechtfertigen müssen, einfach nur, dass ich es dir gesagt
00:33:17: habe. Also es war jetzt auch ein bisschen, wir haben ja Spaß gemacht, das war für mich
00:33:21: wahrscheinlich für mein Interesse so ein Ding, ich sagte das jetzt, dass du es einfach weiß
00:33:26: und dass du vielleicht denkst, ja jetzt ist zu fies, obwohl ich ja teilweise fieser bin,
00:33:31: aber das ist wieder mein Kopf, der dann denkt, ja gut, aber wenn ich zu fies werde, wie so
00:33:35: ein Testen, dann würde mir mein Gegenüber das ja auch sagen, was natürlich ein Trugschluss
00:33:40: ist. Aber wobei ich glaube, bei dir, wenn dir was zu viel wird, ich glaube, du würdest
00:33:45: es schon sagen. Ja, deutlich auch. Also so, unbeschämlich. In aller Deutlichkeit. Ja,
00:33:52: sicher. Nee, auf jeden Fall.
00:33:53: Das finde ich auch die Aufgabe gerade so in Gesprächen und gerade mit Menschen, wo man es ernst meint in der Beziehung,
00:34:03: und nicht nur irgendwelche bekannten Kreise, die man halt hier und da mal trifft, sondern mit tiefgehenden Beziehungen.
00:34:08: Da sehe ich das schon so, dass es die Aufgabe ist zu sagen, was einem gefällt und was einem nicht gefällt.
00:34:14: Ich bin extrem der Aufwärter. Ich sage ständig, wenn mir Sachen gut gefallen, dann spreche ich die erstens laut aus.
00:34:19: Also wenn mir generell irgendwelche Dinge gut gefallen, sage ich die laut, damit zu meinem Unterwurst dann ankommt.
00:34:23: Und ich bin eh dafür, dass, wenn ich jetzt was an dir sehe oder was von dir höre, z.B. eine Mucke, und mir das gut gefällt,
00:34:35: dann lobe ich das, dann sage ich das auch in voller Aufrichtigkeit, so wie ich das halt empfinde.
00:34:42: Und da habe ich letztens wieder drei Songs geschickt und da habe ich auch gesagt "schön", ich habe die alle einzeln markiert und dann gesagt,
00:34:49: "schöner Song", "sehr schöner Song" und "mein Lieblingssong".
00:34:52: Und dann habe ich gesagt, was ich da von haltte, da sind viele Emotionen drin, ich finde es sehr aufrichtig, du hast gut gerappt.
00:34:57: Also einfach dann das, was in meinem Kopf passiert, sage ich dann auch.
00:35:00: Und das ist schon, glaube ich, mindestens an Respekt, finde ich irgendwie.
00:35:05: Das stimmt, aber das machst du sowieso, das finde ich eh cool.
00:35:08: Du gibst immer direktes Feedback. Wenn du eine Frage stellst, und ich sage die Antwort, dann sagst du entweder "ja, finde ich gut"
00:35:19: und dann ist meistens das Thema auch schon beendet oder du sagst auch manchmal "ne, finde ich nicht gut".
00:35:28: Und das ist schon eigentlich geil, so ein Feedback-System eingebautes zu haben.
00:35:35: Weil wie oft redet man mit Leuten und dann unterhält man sich und dann fragt man sich, ja,
00:35:39: kam das jetzt eigentlich falsch rüber, kam das jetzt blöd oder dies und das?
00:35:42: Und das ist auch viel besser, direkt zu wissen, nee, nee, nee, der fand schon gut, er hat schon verstanden.
00:35:45: Auch dieses ist auch so ein wichtiger Punkt, einfach zu sagen, einfach zu sagen, ich habe es verstanden.
00:35:52: Dieses "ich erzähle was, ich erzähle was" und dann, man ist ja gewohnt in der Gesellschaft heutzutage oft
00:36:01: Sachen weit auszuführen, dass es keine Missverständnisse gibt, dass man nicht irgendwie angebrangert werden kann
00:36:07: für irgendwas, was man falsch gesagt hat oder so, la la la.
00:36:10: Und dann finde ich es voll gut, wenn man redet und man bekommt das Feedback,
00:36:15: wenn man an dem Punkt ist, wo der andere es hätte schon verstehen können,
00:36:18: dass der andere dann an dem Punkt auch sagt "ja, ich verstehe schon, ich habe es verstanden".
00:36:22: Andere fühlen sich vielleicht unterbrochen, ich finde, es ist ein geiles Feedback,
00:36:27: weil dann kann ich runterfahren, muss ich mich nicht mehr auf diesen Satz konzentrieren, den ich gerade zu Ende bringen will,
00:36:33: sondern ich weiß, das Gegenüber hat es verstanden.
00:36:35: Außer natürlich, ich will noch auf was anderes hinaus, was der andere gar nicht verstehen kann.
00:36:38: Das kann natürlich auch vorkommen, aber so diese Feedbacks im Gespräch finde ich schon wichtig.
00:36:43: Wenn es dann in Someterebene geht, meinst du, ja, wenn es viel tiefer geht und nicht nur "ich verstehe was du sagst".
00:36:47: Ja, geht sehr oft bei uns. Manchmal nicht, manchmal gar nicht, aber manchmal auch voll.
00:36:52: Manchmal auch sehr, also auch häufig muss ich sagen. Und es gibt ja auch das Vier-Orem-Modell von Schulz von Thun,
00:36:58: dem Kommunikationswissenschaftler, und der sagt ja auch, dass wir mit vier verschiedenen Ohren hören können
00:37:03: und mit vier verschiedenen Zungen sprechen. Und dementsprechend ist, wenn ich zu dir sage, bringen wir den Müll raus,
00:37:10: dann gibt es vier Möglichkeiten das zu senden und für dich auch vier Möglichkeiten das zu empfangen.
00:37:14: Und wenn du dann halt sozusagen die Rückfrage stellst, wie meinst du das oder so,
00:37:17: dann kann man sich darauf einigen, dass der Sender "A" verschickt und der Empfänger auch "A" empfängt und nicht "Z".
00:37:25: Und es ist halt einfach wichtig, dass klar ist sozusagen.
00:37:29: Als kleiner Esfuss in die Kommunikation.
00:37:34: Ja.
00:37:35: Liebst du ja sowas? Liebst du ja?
00:37:38: Okay.
00:37:39: Ich habe hier noch eine Frage, die ich hier stellen möchte.
00:37:43: Und zwar, sollen wir jetzt mal über Weltpolitik sprechen, ist es so, dass die Hörer Ihnen jetzt schon vielleicht gelangweilt sind
00:37:50: und wir jetzt über die großen wichtigen Themen sprechen sollten?
00:37:54: Ich weiß, dass du das nicht, das wirst du nicht tun, aber ja, stellt die Frage.
00:37:57: Okay, ich bin gegen das Mikro gekommen einmal gerade, ups.
00:38:01: Niemals würde ich so eine Frage stellen. Und die Frage, die ich nämlich stellen möchte, ist...
00:38:06: Warte mal kurz.
00:38:13: Jetzt stellt sie doch, sag mal.
00:38:16: Nein, warte mal.
00:38:18: Boah, Mann ey.
00:38:20: Ich habe sie jetzt verloren gerade.
00:38:22: Ja, aber du wirst sie doch haben im Kopf, also wo hast du sie verloren?
00:38:25: Nee, nee, ich habe sie notiert im Handy, aber ich habe sie jetzt gerade verloren.
00:38:29: Ich wollte eigentlich Rüberswifen zum veganen Thema so vorsichtig und dich dazu was fragen.
00:38:34: Aber ich habe jetzt gerade meine Frage verloren.
00:38:37: Ja, schade.
00:38:38: Das ist ein bisschen weinlich, aber gehört jetzt wohl dazu.
00:38:40: Ja, gut.
00:38:41: Dass du Fragen vorbereitet hast, finde ich, also das ist wirklich krass, Mann.
00:38:45: Dass du mir davor nichts gesagt hast.
00:38:47: Jetzt stehe ich da hier wie der Picasso, der setzt sich hier rein und hat überhaupt keine Ahnung, hat sich gar nicht vorbereitet.
00:38:53: Ich dachte, das wird schon.
00:38:54: Hä?
00:38:55: Aber es gab doch, wir haben doch niemals, wir haben das doch niemals abgesprochen, dass irgendwer irgendwas macht.
00:38:59: Okay, Frage.
00:39:01: Ja.
00:39:03: 100 Männer gegen ein Gorilla.
00:39:08: Alter, ich, das ist so krass.
00:39:10: Ich weiß, wie ich...
00:39:12: Sankt du zuerst?
00:39:13: Ich weiß, wer gewinnt, der vegane Tierschutzrapper, der darüber einen Real macht, der gewinnt am Ende.
00:39:19: Absolut.
00:39:20: Ich finde, das ist so krass, dass wir heutzutage, ich meine, diese Fragen sind, also ich war ja letztes Jahr in Südafrika ein halbes Jahr bei Dienst Schneider.
00:39:31: Und wenn wir dort am Essenstisch saßen, haben wir die ganze Zeit uns solche Fragen gestellt.
00:39:37: Und es ging wirklich, Dean hat ja auch ADHS und ist auch so ein bisschen, verliert sich dann auch bisschen tief an solchen Themen.
00:39:43: Und es ist wirklich schon soweit gegangen, wo es um solche Fragen ging, dass wir dann mitten in der Nacht oben ins Gym gegangen sind.
00:39:52: Und Dean gegen den Boxer geschlagen hat, um zu zeigen, was er wie machen würde bei bestimmten Sachen.
00:39:58: Also und wirklich, dass die ganze Nacht das Thema war.
00:40:01: Aber ganz, ganz oft.
00:40:04: Und ich liebe eigentlich solche Fragen.
00:40:06: Aber ich finde sowas interessant, wenn man das mit Kumpels mal so auch Spaß und dies und das.
00:40:11: Aber das wirklich, das ganze Internet sich über diese eine Frage so lange unterhält, so viele Memes daraus entstehen.
00:40:17: Und das Ding ist, wenn es bei diesem Witzigen bleiben würde, dann ja mein Gott, ist halt so, aber die Leute werden sauer.
00:40:27: Die Leute werden, dann sagt eine Ja klar, der Gorilla würde gewinnen.
00:40:30: Und dann sagt der andere, macht ein Video drüber. Nein, Bullshit, wenn ich zehn auf das Bein, zehn auf das Bein, tralalala.
00:40:36: Und die steigern sich da so rein und nutzen so viele Kapazitäten für diese Frage.
00:40:41: Wo ich mir denke so, ja, nein, was, warum?
00:40:48: Also, keine Ahnung, ich würde jetzt nicht gegen Gorilla kämpfen.
00:40:54: Das ist mein Fazit dazu.
00:40:56: Okay, ja, ich würde, ich habe damit nichts zu tun. Ich befasse mich nicht damit.
00:41:01: Ich hätte auch keine Antwort darauf.
00:41:03: Es ist aber so, dass, glaube ich, der Unterhaltungsfaktor einfach riesig ist.
00:41:08: Es ist einfach ein Gedanke, der sehr experimentell ist.
00:41:12: Und ich glaube, da, das catch einfach Leute.
00:41:15: Und die haben Bock, über sowas unrealistisches nachzudenken.
00:41:19: Aber dann trotzdem, wie sagt man, eine rationale Meinung dazu zu haben.
00:41:24: Es ist doch logisch, wenn, wie du es gerade gesagt hast.
00:41:27: Die Leute lieben es einfach, sich unterhalten zu lassen.
00:41:30: Und das ist ja, wie sagt man, so flache, flaches Entertainment.
00:41:36: Ja, ist ja auch, ist ja auch, ist ja auch, so lange es fiktiv bleibt.
00:41:41: Witzig, das Problem ist natürlich dann, wenn irgendwann wird es irgendwo
00:41:46: in einem asiatischen Raum wahrscheinlich irgendein Typ geben, der sagt,
00:41:51: ja, komm, wir holen uns ein Gorilla und lassen den gegen 100 Männer kämpfen.
00:41:55: So, da, vor sowas habe ich dann eh immer Angst.
00:41:58: Weil das ist halt auch die heutige Zeit, dass man irgendwie alles bewerkstelligen kann
00:42:03: und jeder auf irgendwelche Dumm Ideen kommt.
00:42:05: Und Tiere in vielen, in vielen Herzen der Welt nicht so präsent sind,
00:42:12: wie jetzt in unseren natürlich, oder auch von den höheren ganz sicher.
00:42:16: Ja, das ist echt ein krasses Thema.
00:42:19: Ich verstehe es auch immer, immer weniger.
00:42:21: Also ich habe immer weniger Verständnis für Menschen,
00:42:25: die sich nicht trauen, die Scheuklappen abzulegen, weiß ich meine.
00:42:28: Ich habe immer weniger Verständnis dafür.
00:42:30: Ich weiß, es ist irgendwie normal und bequem, das zu essen und das zu tragen,
00:42:37: was man jetzt schon immer so getragen hat.
00:42:39: Und das zu konsumieren, was man jetzt schon in so konsumiert hat.
00:42:41: Aber keine Ahnung, ich bin jetzt 37 und ich habe mich so häufig transformiert
00:42:46: und mich selber gefragt, ob das, was ich mache, noch cool ist.
00:42:49: Und das ist, finde ich, ein ganz normaler Prozess, so im Reif werden,
00:42:53: dass man halt fragt, das, was ich gerade mache,
00:42:55: ist das irgendwie noch das, was ich machen will?
00:42:57: Und was heißt das überhaupt?
00:42:59: Weißt du, weil bei mir war der Fakt, dass eine Kuh Milch gibt,
00:43:04: aber vorher schwanger gewesen sein muss.
00:43:06: Diesen Zusammenhang habe ich nicht gehabt.
00:43:09: Also ich dachte einfach, eine Kuh ist da, steht auf der Wiese
00:43:11: und hat Euter und da kommt Milch raus.
00:43:13: Ja, ja, das ist ja, wenn du es Leuten erklärst,
00:43:17: dann sagen sie natürlich gleich, ach so, ja klar, macht ja Sinn.
00:43:20: Aber ich kenne es auch noch aus der Zeit, wo ich nicht wiegeangelebt habe.
00:43:23: Ja, man denkt da nicht dran.
00:43:25: Ich dachte immer, ich dachte auch immer Milch ist so ein Thema.
00:43:28: Ja, das ist ja, was gibt es denn da zu meckern?
00:43:30: Also Milch und Eier, das ist doch überhaupt kein Problem.
00:43:32: Und erst, wenn man sich damit beschäftigt.
00:43:34: Aber ich muss trotzdem sagen, da gehen unsere Ansichten,
00:43:37: gehen hinten wieder zusammen, aber vorneherum ist es bei mir so,
00:43:42: dass ich ganz lange, so wie du, kein Verständnis hatte
00:43:47: und auch wirklich wütend geworden bin auf Leute,
00:43:50: die das nicht sehen wollen.
00:43:52: Aber mittlerweile, und das kann sich auch wieder ändern,
00:43:56: bin ich aber wieder zu einem Punkt, wo ich mir denke,
00:43:59: ich hatte das Glück, dass, also ich habe Tiere schon immer geliebt
00:44:04: und ich war immer schon im Herzen die Tierschütze habe.
00:44:08: Ich war die meiste Zeit meines Lebens nicht vegan.
00:44:10: Und für mich war es immer so, dass ich das trotzdem irgendwie gesehen habe,
00:44:18: aber ich habe halt auch die Scheuklammen aufgehabt.
00:44:20: Und nur weil ich das Glück hatte, dass ich da vernünftig drüber aufgeklärt wurde
00:44:25: und es zufällig ein Moment war, der mich erreichen konnte,
00:44:28: um diesen Prozess zu starten, heißt es nicht, dass ihn jeder hat.
00:44:34: Und es gibt so viele Leute, die haben in ihrem Umfeld gar nicht diese,
00:44:37: also es gibt auch viele, die jetzt aus irgendwelchen Dörfern kommen,
00:44:40: wo Veganismus keine Rolle spielt und Tra-la-la,
00:44:43: die es trotzdem schaffen durch Aufklärung im Internet und Tra-la-la.
00:44:46: Aber es gibt auch viele, die haben sich das Umfeld gar nicht.
00:44:49: Wir sind ja in einer Bubble, muss man ja sagen,
00:44:52: und für die ist es auch nicht verpönt, tierische Produkte zu essen,
00:44:55: wie es in unseren Kreisen natürlich meist ist.
00:44:58: Und ich habe das Verständnis für die Leute schon.
00:45:02: Mich beschäftigt da eher die Frage, wie erreiche ich die Menschen?
00:45:08: Wie erreiche die Menschen, dass sie zumindest, das Endziel ist natürlich,
00:45:12: wenn ich mich jetzt einer Person annehme,
00:45:14: dass sie am besten natürlich den Weg zum Veganismus findet.
00:45:17: Und zwar selbst mit einer Richtung, in die ich sie ein bisschen schubbs vielleicht.
00:45:23: Aber das erste Ziel ist erstmal zu sagen, ich möchte, dass die Leute das sehen
00:45:28: und dass sie wissen, was bedeutet der konsumvertierischen Produkten.
00:45:32: Und das ist schon mal die erste.
00:45:35: Deswegen, ich würde niemals jetzt sagen, ich kann einen Menschen,
00:45:40: ich mag ihn nicht, weil er nicht vegan lebt oder so.
00:45:43: Und ja, ich muss diesen Menschen auch respektieren,
00:45:46: auch wenn er nicht vegan lebt.
00:45:48: Wenn ich aber diesen Menschen auf Dauer in meinem Leben haben will,
00:45:51: dann muss ich ihm zu verstehen gehen, warum ich was mache und diesen das.
00:45:56: Und da muss zumindest ein Verständnis kommen.
00:45:58: Da muss zumindest die Einsicht kommen.
00:46:00: Und das Bewusstsein, ja krass, das stimmt eigentlich schon.
00:46:04: Eigentlich müsste man schon vegan leben.
00:46:06: Und ich sage mal, meistens führt das eh dann in Weg Richtung Veganismus.
00:46:11: Ich habe auch schon Leute kennengelernt, die sagen, sie sind nicht vegan.
00:46:14: Merkt dann aber auf Dauer, dass sie eigentlich schon vegan leben,
00:46:17: aber sie ist gar nicht eingestehnt.
00:46:19: Weißt du, dass zu Hause nur vegane Produkte sind.
00:46:21: Und unterwegs versuchen sie dann, ja, dann halt vegetarisch.
00:46:25: Aber also ganz oft, ja, ich esse kein Fleisch, schon seit 10 Jahren nicht mehr.
00:46:29: Ich bin aber nicht vegan, ich bin Vegetarier.
00:46:32: Dann haben sie aber zu Hause nur pflanzliche Milch.
00:46:35: Eier wissen sie, dass nicht klar geht, holen sie nicht.
00:46:38: Und dann beschränkt sich das auf, sie gehen mal essen einmal im Monat
00:46:42: und essen vegetarisch oder so.
00:46:44: Und für mich ist so ein Mensch eigentlich schon auf 99%.
00:46:46: Und ja, einfach nur so ein Side Fact, was ich auch gespannt finde.
00:46:50: Dass einfach viele Leute einfach sagen, sie sind keine Veganer,
00:46:53: aber eigentlich sind sie vegan.
00:46:54: Ich glaube, weil man sich selber auch nicht unter diesen Druck setzen will,
00:46:57: den ich auch mal hatte am Anfang.
00:46:59: Meinst du wegen des Labels oder was meinst du das Vegan-Label sozusagen auf dem Haupt?
00:47:04: Nicht wegen dem gesellschaftlichen, sondern sich selber den Druck zu machen.
00:47:07: Ich bin vegan, ich muss jetzt ganz genau gucken und tralalala.
00:47:10: Der Witz ist ja, es ist gar kein Druck, sondern man macht den sicher selber.
00:47:13: Aber das hat bei mir auch eine Zeit gedauert.
00:47:15: Ich habe Verständnis für sehr, sehr viele Leute in sehr, sehr verschiedenen Stadien
00:47:19: auf dem Weg zum Veganismus, weil ich diese Stadien alle durchgemacht habe.
00:47:22: Und für mich war es nicht dieser Schlag ins Gesicht, den ich gebraucht habe,
00:47:26: sondern für mich war es ein Prozess über Jahre.
00:47:29: Und deswegen sage ich auch, und da werden ganz viele nicht dafür sein,
00:47:34: auch Baby-Steps sind gut.
00:47:37: Und da haben wir ja letztens darüber geredet, glaube ich sogar,
00:47:40: dass jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter Schritt.
00:47:44: Und alles muss gelobt werden.
00:47:47: Ja, ich weiß, was du meinst, aber meine Ausgangsaussage war,
00:47:54: dass ich kein Verständnis dafür habe, wenn Menschen ihre Scheu klappen, nicht ablegen.
00:47:58: Und das ist ein Punkt, also nicht, dass ich falsch verstanden werde.
00:48:02: Ich liebe es, mit Menschen zu sprechen und ihnen zu zeigen,
00:48:07: was so gehen könnte für alle, die Bock haben.
00:48:10: Ich möchte natürlich nicht mit Menschen sprechen, die sagen mir,
00:48:13: es ist egal mit dem veganen Thema, das juckt mich alles nicht.
00:48:16: Da verbrate ich natürlich nicht meine Ressourcen.
00:48:19: Aber Menschen, die offen sind, auch in meinem Familien- und Freundeskreis,
00:48:23: und wenn ich damit den rede und den einfach Fragen beantworte,
00:48:27: und dann das aber nichts, also das dann keine Konsequenz hat sozusagen,
00:48:31: also das dann bei denen sich nichts ändert, obwohl sie es wissen
00:48:34: und obwohl sie zugehört haben, obwohl sie, keine Ahnung, die Tür der Empathie schon geöffnet haben
00:48:39: und da was reingelassen haben, dass sich dann trotzdem nichts ändert.
00:48:42: Das meine ich, das ist so ein Punkt, wo ich nicht verstehe.
00:48:46: Es muss dann so anstrengend sein, sich vorzustellen,
00:48:51: wie diese Veränderung sich anfühlt bei Mädchen.
00:48:54: Es ist die Fantasie davon, wie es sich anfühlt, einen neuen Schritt zu gehen
00:48:59: oder was Neues zu machen.
00:49:01: Das ist ja, was an den Menschen davon abhält.
00:49:03: Und das ist halt, weiß ich nicht, ich finde das einfach unreif.
00:49:06: Ich empfinde das als unreif und weiß nicht genau, wie ich damit umgehen soll,
00:49:13: manchmal vor allem, wenn es Leute sind, die im näheren Kreis sind.
00:49:18: Ja, ich verstehe das schon, auch für diese Leute habe ich ein Stück weit Verständnis,
00:49:24: weil ich wie gesagt selber auch mal so war.
00:49:26: Ja ich auch, normal, normal, aber nicht so viel, also ich weiß nicht.
00:49:31: Ich weiß schon, was du meinst und für mich ist ganz klar, mit diesen Leuten reden
00:49:35: und die versuchen zu erreichen, natürlich trotzdem,
00:49:37: aber das ist bei mir der große Punkt, wenn mich jemand mag und respektiert
00:49:42: für das, was ich tue im näheren Umkreis, wovon wir ja gerade sprechen,
00:49:47: dann gibt es die Option nicht, dass dieser Mensch dann die Augen so verschließt
00:49:51: und so gar nichts damit zu tun haben will, weil wenn du jetzt zu mir kommst
00:49:55: und sagst, bra, ich habe da einen neuen, eine neue Musikrichtung entdeckt,
00:49:59: die finde ich voll geil, ich würde es mir voll wünschen, dass du es dir mal anhörst.
00:50:02: So, als guter Freund sage ich dann noch, ja klar, schick mal was höre ich mir an.
00:50:06: Und ein schlechter Freund würde sagen, boah nee, geh mal weg, juckt mich nicht.
00:50:10: Warum weißt du mich zurück, aus welchem Grund, guck dir doch das an,
00:50:14: das ist mir so wichtig, warum gibst du dem dann nicht irgendwie ein bisschen Aufmerksamkeit.
00:50:19: Und mit diesen Leuten, die so sind, mit den Leuten habe ich gebrochen.
00:50:23: Die Leute, die sagen, es ist mir, also da gab es wirklich männliche Personen
00:50:31: im Umkreis früher, die so Sachen gesagt haben, ja, alter, bist du immer noch vegan
00:50:38: oder bist jetzt mal wieder normal, so, kannst du mal wieder zum Grillen kommen, bla, bla, bla.
00:50:44: Ja klar, klar, kannst du zum Grillen kommen?
00:50:48: Ja, nee, kann ich nicht, weil, na ja, wir reden jetzt auch, ja natürlich.
00:50:54: Ja, bei dieser Person aber nicht, weil da keine veganen Optionen gibt,
00:50:57: aber ja natürlich, du kannst wunderbar vegan grillen.
00:51:00: Aber mit diesen Leuten habe ich irgendwann gebrochen, weil es einfach, wie kann man mir so wenig Respekt entgegenbringen.
00:51:07: Ich trauere jeden Tag, um die ganzen Lebewesen auf der Welt, die für uns sterben.
00:51:14: Und wenn jemand meine Trauer nicht respektieren kann, nicht mal das und nicht mal mir zu liebe,
00:51:22: dann ist es doch kein Mensch, den ich in meinem nahen Umfeld haben will.
00:51:26: Schön, ja gut, diese klare Grenze sollte auch gezogen werden, finde ich sehr, sehr fresh, dass du das machst.
00:51:32: Und das ist auch deine Verantwortung, finde ich.
00:51:36: Menschen, die dir deine Energie saugen dürfen, nicht in deine Nähe.
00:51:41: Und das ist halt krass, weil diese Grenze, die du ziehst,
00:51:47: ich weiß nicht, wie ich das jetzt ausdrücke, dass ich niemand erschrecke,
00:51:51: aber die sollte auch unabhängig davon sein, ob es Familie ist oder nicht,
00:51:55: weil es gibt ja diesen Spruch "Blut ist dicker als Wasser".
00:51:59: Und ich beschäftige mich sehr viel damit, wie dieser Spruch gemeint ist
00:52:05: und was das in voller Konsequenz bedeutet.
00:52:08: Wenn ich ein Familienmitglied habe und eine Bekannte zum Beispiel und die beide nebeneinanderstelle
00:52:15: und dann verhält sich das Familienmitglied so und so und die bekannte Person
00:52:21: verhält sich genau so, dass ich dann bei der Familie dann da mehr Kulanz weiten lasse
00:52:27: oder dass ich da ein bisschen rücksichtsvoller bin oder so, weil Blut ist ja dicker als Wasser oder was heißt das.
00:52:31: Weißt du, ich meine, ich habe mich mit dieser Frage schon so oft irgendwie schlafen gelegt
00:52:36: und ich sage es dir, wie es ist, wenn ein Familienmitglied mir nicht gut tut,
00:52:40: dann kann ich mit diesem Familienmitglied keine Zeit verbringen.
00:52:43: Es hört sich hart an, aber ich verstehe das.
00:52:46: Weißt du, ich meine.
00:52:48: Ja, natürlich, ich sage jetzt ganz klar, es ist jetzt nicht so.
00:52:51: Ich habe auch ein, zwei Personen in meiner Familie, die das Veganthema gar nicht fühlen
00:52:59: und sogar dagegen schießen teilweise.
00:53:02: Das ist für mich kein Grund, komplett zu brechen.
00:53:05: Das ist für mich ein Grund, einfach zu sagen, ja, okay, ich bin mit der Person nicht auf so eine Ebene,
00:53:10: die auch dagegen stichelt, dass ich jetzt mit der, die regelmäßig Kontakt haben möchte.
00:53:14: Trotzdem kann ich es akzeptieren, wenn wir bei einem Familienfeier sind oder so was
00:53:18: und die Person da ist und redet auch normal mit ihr über andere Themen
00:53:20: und meidet an dieses Thema, weil es einfach gescheitert ist so.
00:53:24: Aber wenn es wirklich, wenn es darum geht und darüber redest du ja grad,
00:53:29: also nicht, dass man es falsch versteht, ich würde jetzt nicht den Kontakt zu meiner Mutter abbrechen,
00:53:32: weil sie nicht vegan lebt, wobei man sagen muss, dass sie schon,
00:53:35: dass meine Mutter die ist, die das Thema noch am meisten versteht
00:53:38: und auch sehr viel tut in die Richtung.
00:53:41: Es geht ja darum, so wie du es gemeint hast, und da bin ich bei dir,
00:53:47: wenn du jetzt zum Beispiel einen Onkel hast, der dich komplett,
00:53:53: der komplett zu telefonieren ist mit ihm und ihr geht schlecht danach,
00:53:56: er macht dich runter, er, er, er, genau, also dieses Energiraubende,
00:54:01: genau, also da stimm ich dir vollkommen zu,
00:54:05: dann ist diese Person in meinem Leben nicht richtig.
00:54:10: Und das kann... - Ja, aber es ist doch dein Onkel,
00:54:12: dann kommt bei mir diese Stimme, diese Traditionsstimme,
00:54:17: die mir sozusagen von meiner Familie so ein bisschen mitgegeben wurde,
00:54:20: die ich aber nicht auslebe in meinem Leben, aber es ist doch deine Familie.
00:54:24: Ja, ja, finde ich, ja, ich bin da zwiegespalten,
00:54:29: weil einerseits, so wie du sagst, finde ich es absolut,
00:54:32: und wenn ich jetzt zum Beispiel meine Mutter betreffen würde,
00:54:37: jetzt kommt es natürlich darauf an, wie war das Verhältnis zu der Mutter
00:54:40: und der Kindheit, bist du bei den Eltern aufgewachsen,
00:54:41: tra-la-la, aber wenn ich es jetzt so in diesem Ding sehe,
00:54:44: ich habe mit meiner Mutter, meine Mutter war eine gute Mutter,
00:54:46: die hat alles für mich gegeben, tra-la-la,
00:54:48: und im Erwachsenenalter merke ich, es matcht nicht mehr so oder so,
00:54:52: was bei mir jetzt nicht der Fall ist, aber wenn es so ist,
00:54:54: dann würde ich auch sagen, hey, jetzt komm, es ist deine Mutter,
00:54:58: die hat dich jahrelang, also die hat dein Leben lang auf dich aufgepasst,
00:55:02: dies und das, tra-la-la, solange jetzt keine krassen Dinge vorgefallen sind,
00:55:06: sondern einfach irgendwie, man muss nicht jeden Tag Kontakt haben,
00:55:09: aber ich finde, dann würde ich, wäre ich auch jemand,
00:55:12: der wahrscheinlich sagen würde, komm, es ist doch deine Mutter.
00:55:14: Ja. - Aber es ist individuell, es ist voll individuell, so.
00:55:17: Ja, extrem, und es ist ja auch nichts gegen Meinungsverschiedenheiten
00:55:21: einzuwenden, also es ist ja gut, wenn wir verschiedene Meinungen haben,
00:55:23: alle, es ist ja völlig in Ordnung, und vor allem, wenn wir dann es schaffen,
00:55:27: ins Gespräch zu gehen, obwohl wir verschiedene Meinungen haben,
00:55:29: das ist ja Gold wert, weil da können wir ja nur alle von lernen.
00:55:33: Ja, trotzdem ist das so ein Thema, womit ich mich, ja, womit ich,
00:55:36: weiß ich nicht, ich werde damit nicht so richtig warm.
00:55:39: Wann ist sozusagen der Punkt, wo ich sage,
00:55:42: boah, nee, das ist mir jetzt zu anstrengend,
00:55:44: und ich ziehe jetzt hier den Strich, und es geht ums veganen Thema,
00:55:47: aber auch um alle anderen Themen, also nicht nur darum,
00:55:50: weil irgendwann ist sozusagen der Punkt, wo ich mich selber schützen sollte,
00:55:55: weißt du, so wie eben, wenn im Flugzeug dir der Druck abfällt
00:55:58: und diese Gasmasken, diese Sauerstoffmasken unterfallen,
00:56:01: dann soll dir zuerst die Maske geben, bevor du irgendwen rettest,
00:56:04: und wenn du merkst, dass du selber nicht mehr genug Sauerstoff bekommst,
00:56:06: aufgrund einer Situation, dann weiß ich nicht, inwiefern ich meine Maske abnehme,
00:56:10: oder mir abnehmen lasse von einem Familienmitglied,
00:56:12: weil es ja ein Familienmitglied ist.
00:56:14: Voll der gute Vergleich, man, ja.
00:56:16: Weißt du, meine? - Es ist wirklich ein treffender Vergleich,
00:56:19: und ich glaube, also wenn es um Familie geht,
00:56:24: ich habe eh nicht viel Kontakt zu den meisten Leuten in meiner Familie,
00:56:28: aber auch nicht böse sein, man lebt andere Leben und so.
00:56:31: Zu meinen Eltern habe ich einen guten Kontakt,
00:56:34: vor allem zu meiner Mutter, zu meinem Vater Selten,
00:56:36: weil er einfach sehr weit weg wohnt, aber für mich ist einfach so,
00:56:40: ich habe einfach allgemein mit nicht vielen Leuten Kontakt.
00:56:43: Ich habe, ja, zu, ja, es hört sich jetzt wieder blödern,
00:56:48: aber ich habe einfach, ich würde sagen jetzt aus dem Kopf,
00:56:53: so drei, vier Leute maximal, mit denen ich gleichzeitig befreundet sein kann,
00:57:00: so richtig, weil sonst ist es irgendwann nicht mehr emotional überschaubar für mich,
00:57:05: und das betrifft jetzt mich nicht jeden anderen Menschen,
00:57:07: als ich sage, ich habe jetzt nicht nur drei Freunde, wobei es oft einfacher ist.
00:57:11: Es ist so ein Standardspruch, lieber einen echten Freund als 100 falsche Tra-la-la,
00:57:15: es ist aber halt was dran, ich habe lieber drei Leute,
00:57:18: wo ich jederzeit anrufen kann und sagen, hey das und das ist,
00:57:21: und die bringen mir vollstes Verständnis entgegen, als 20 Freunde wie früher,
00:57:25: wo ich weiß, drei davon lachen mich aus, fünf gehen ich ran,
00:57:29: und was ist das ich, nee, brauche ich nicht, ich brauche die Leute,
00:57:33: die mir gut tun, immer im Umfeld, und auf die beschränke ich mich,
00:57:38: und der Rest, ja, der kann weg bleiben, ich habe auch diese vorteilhafte Situation,
00:57:44: dass die Leute, mit denen ich weniger Kontakt habe, aber trotzdem mag,
00:57:48: dass die wissen, dass ich einfach sehr wenig Zeit habe,
00:57:50: dass ich einfach sehr, sehr viel unterwegs bin,
00:57:52: auch wenn die Leute denken, ja, Influencer, da macht ihr nichts,
00:57:55: Tra-la-la, du weißt es, es läuft im Hintergrund immer viel, bei dir ja auch,
00:57:59: und ich mache ja nicht nur das, ich mache ja auch Tierrechtsaktivismus ohne Kamera,
00:58:06: was auch immer, viele nicht, zehn, so, wo ich auch kein Lob oder sonst was dafür will,
00:58:12: ich will einfach nur sagen, weil es viel unterwegs ist.
00:58:14: Weil es ist ja ohne Kamera, deswegen kann es keiner sehen, verstehe.
00:58:17: Ist es ohne was?
00:58:19: Ohne Kamera.
00:58:20: Ja, genau, deswegen kann es keiner sehen.
00:58:22: Richtig.
00:58:23: Und gerade wie dieses Nanugthema zum Beispiel,
00:58:25: mit dem Wolfsfundmix, der eingeschleffelt wurde,
00:58:27: wegen dem Wett am Tra-la-la, tagelang, 24/7, Arbeit, Kopfig und was weiß ich,
00:58:35: wegen dem Thema, und am Ende sehen die Leute natürlich nur,
00:58:38: dieses eine Real, aber egal, in der Zeit, und das Gute ist,
00:58:42: die Leute wissen das in meinem Umfeld, die wissen, dass ich sehr viel beschäftigt bin,
00:58:46: und die meisten schreiben mir schon Nachrichten mit, ich weiß so was, viel zu tun,
00:58:50: Antworten, wenn es dir passt, oder Tra-la-la, und das ist da eine gute Sache.
00:58:55: Und natürlich vergesse ich dann trotzdem oft, auch mal Menschen zu antworten,
00:58:58: oder ja, auf manche Sachen einzugehen, aber im Großen und Ganzen glaube ich,
00:59:05: ich habe mir einen Umfeld geschafft, mit sehr viel Verständnis,
00:59:07: und mit ein paar richtig guten Engen, mit denen ich auch regelmäßig Kontakt haben kann,
00:59:10: woher du mittlerweile auch dazu gehörst leider.
00:59:13: So ist das, ja, da musst du jetzt durch, und das geht ja so weit,
00:59:16: dass wir jetzt hier sitzen, und sogar unsere Freundschaft in der Öffentlichkeit austragen.
00:59:20: Das ist eigentlich schon peinlich, man, peinliche Nummer.
00:59:22: Es ist überhaupt nicht, guck mal, wir sind jetzt bei einer Stunde,
00:59:25: übrigens wollten wir kürzer machen, egal, wir sind jetzt bei einer Stunde,
00:59:28: es war jetzt überhaupt nicht, wir haben gesagt noch,
00:59:31: ey, das wird so witzig, und wir, also unsere Telefonate, wir ärgern uns,
00:59:35: und die sind da, sind es immer so lustig, und jetzt ist es einfach so eine diepe erste Folge,
00:59:40: aber egal, ist auch gut, und jeder, der hier zuhört, wird sich wahrscheinlich denken,
00:59:47: warum redet der Kai, die ganze Zeit, warum lässt er den Fabi nicht reden,
00:59:50: und wird sich denken, geil, ich war bei der ersten Folge von Zack, du zuerst dabei,
00:59:56: geil, das kann ich später, meinen Großenkeln erzählen, falls es die Erde da noch gibt.
01:00:03: Falls es den Planeten in dieser Form da noch gibt.
01:00:06: Es ist auch so, dass wir Erwachsenen beim Erwachsenenwerden zugucken durften,
01:00:10: das habe ich auch jetzt erst gecheckt, dass meine Kinder sehen mich ja, wie ich reife.
01:00:14: Ja, das ist krass.
01:00:16: Das ist voll krass, das macht mich auch ein bisschen kaputt im Kopf,
01:00:19: weil ich mir so denke, krass, das ist so normal, die sehen gerade, wie ich,
01:00:24: keine Ahnung, die Firmaaufbau, die sehen gerade, wie ich versuche, alles zu regeln und so,
01:00:29: und natürlich versuche ich auf der einen Seite, diese Seriosität und Souveränität auszustrahlen.
01:00:34: Klar, ich bin der Vater, ich habe alles im Griff, das läuft schon alles,
01:00:38: und auf der anderen Seite checken Kinder natürlich super viel, was abgeht,
01:00:42: und wenn da irgendwelche Struggles sind, irgendwelche Ängste oder Sorgen oder finanzielle Situationen,
01:00:46: die belastend sind, dann kriegen das natürlich mit.
01:00:49: Das heißt für dich aber auch, und das finde ich auch krass,
01:00:52: das heißt für dich auch, dass du das Gleiche getan hast.
01:00:55: Du hast auch deine Mutter zumindest beim Erwachsenen werden zugeschaut, ohne es zu wissen.
01:01:00: Ja.
01:01:01: Es ist schon spannend, man.
01:01:03: Das Wild.
01:01:05: Gut, das wird, das ist schön, wir haben hier schon einige Sachen angeschnitten jetzt.
01:01:10: Ja, in welche Kategorie.
01:01:12: Und wir den jetzt in Podcast ein, also in Selbstfindung.
01:01:17: Ich denke, ich denke nicht, ich denke nicht, ich denke, das ist einfach jetzt der Anfang, ich glaube nicht.
01:01:23: Ja, es bleibt, es bleibt ein Labelpodcast und es werden auch Folgen kommen, wo wir über komplett random,
01:01:29: wir haben gesagt, wir machen so weiter wie bisher, wir reden so wie wir in unseren Telefonaten reden,
01:01:34: und manchmal sind die Telefonate eben auch so, und wir wollen uns keinem Thema festzuordnen.
01:01:38: Es wird sicherlich auch mal eine Folge geben, wo es viel um Rap geht, um das Thema,
01:01:42: auch um die Vergangenheit von Fabi gar als Battlerapper finde ich auch spannend, nämlich ich weiß er nicht so,
01:01:46: ich schon.
01:01:48: Und es wird auch Folgen geben, wo wir über Hausschuhe sprechen.
01:01:55: Bestimmt, es gibt witzige Hausschuhe, diese XXL Converse, darüber will ich auf jeden Fall reden.
01:02:00: Machen wir.
01:02:01: Was machen wir, wie gehen wir jetzt mit der Situation um, dass wir jetzt schon gleich 70 Minuten haben?
01:02:06: Das ist in Ordnung, das ist der Anfang und wir machen es einfach weiter, also wir tun so, als wären es 40 Minuten.
01:02:12: Okay, perfekt, ich finde es voll geil, ich finde es so schön, ich finde es, endlich haben wir es gestartet,
01:02:18: endlich haben wir es angefangen, wir haben so lange, ich musste erst mal, das muss ich erzählen noch,
01:02:23: ich habe ja gesagt, Fabi, warum machen wir eigentlich kein Podcast?
01:02:29: Und Fabi hat erst so gleich im Kopf, glaube ich, so diese Alarmglocke gehabt, nee, hab zu viel zu tun,
01:02:33: nee, da, da, da, da, keine Zeit, hat das gleich so abgeschmattet ein bisschen.
01:02:36: Genau.
01:02:37: Und dann habe ich immer mehr diesen Gedanken gehabt, weil von mir war es am Anfang auch so ein Spaßidee,
01:02:42: und da hatte ich immer mehr den Gedanken gehabt, Mann, aber eigentlich, glaube ich, passt es gut.
01:02:47: Eigentlich, glaube ich, das könnte Leute interessieren und so.
01:02:50: Und da habe ich ihn so lange damit genervt, so lange ihm auch gefragt, hey, wie sieht es eigentlich aus mit Podcast,
01:02:55: dass er es ernst nehmen musste und sich wirklich selber fragen musste, ja, ist das vielleicht eine Idee.
01:03:00: Und es hat ja wirklich ein paar Wochen gedauert, bis du dann zum Schluss gekommen bist, ja gut, dann bist du aufgegeben, hast du quasi.
01:03:07: Ja, und ein paar Wochen ist nicht viel.
01:03:10: Na ja, cool.
01:03:11: Kommt drauf an.
01:03:12: Ein paar Wochen ist nicht viel.
01:03:13: Na ja, na ja, na ja, du weißt schon, aber du hast mich da wirklich weich geklopft und ich kann das auch verstehen,
01:03:18: du hast dich einfach ein bisschen, ja, du hast ein bisschen ein Freund gefunden in mir und ich ja auch in dir,
01:03:25: und deswegen wollen wir das natürlich auch nach außen tragen.
01:03:29: Das ist schon, hat auch viel Ehre, ich spüre auch viel Ehre in mir, gerade das zu machen.
01:03:34: Mann, ey, das ist, wenn ich den Podcast hören würde und ich so labern hören würde, würde ich halt schon wieder denken, Mann, chill mal.
01:03:43: Okay, mit deinem Gefühl nicht so.
01:03:45: Ja, ich weiß.
01:03:46: Ja, aber das ist das Gute, das ist das Gute.
01:03:49: Heutzutage ist es so mangelbare, das einfach ausdrücken zu können und zu dürfen.
01:03:54: Also, das darf ja jeder, aber es trauen sich die wenigsten Leute.
01:03:58: Es ist auch, ich finde, ich finde, es sollte diese gesunde, einfach diese gesunde Ahre sein von jedem,
01:04:05: dass man so Sachen normal besprechen kann und alles.
01:04:08: Und es deswegen dann auch besser hinkriegt, nicht mehr so viel über so was sprechen zu müssen,
01:04:13: weil man einfach stabiler ist und jeder den anderen besser versteht.
01:04:17: Und dann, ja, gleich sieht das schon aus.
01:04:21: Was?
01:04:22: Ja, nee, nix.
01:04:23: Ach, dann gleicht sich das aus.
01:04:25: Ja, verstanden, es ist schon aus.
01:04:26: Nein, dann gleicht sich das aus.
01:04:27: Nein, nein, nein, nein, läuft alles.
01:04:28: Es ist aber die Frage, sollen wir zum Ende kommen langsam oder nicht?
01:04:31: Oder wie ist jetzt der Plan?
01:04:33: Ich würde sagen, wir ziehen jetzt den Strich für heute.
01:04:36: Okay.
01:04:37: Sollen wir machen?
01:04:38: Ja, und bitte, ist gerade noch spontan was eingefallen.
01:04:43: Ja.
01:04:44: Für die, für die Hörerschaft.
01:04:46: Wir haben auch ein bisschen drüber geredet, was denn interessante Formate für den Podcast wären.
01:04:52: Also, dass man zum Beispiel was vorbereitet oder so, dass wir, eine Idee war zum Beispiel,
01:04:58: eben sagt du zuerst, das ist auch im Prinzip, was wir beibehalten wollen, dass man immer
01:05:03: die Karte ziehen kann quasi.
01:05:05: Wir stellen eine Frage und der andere, man muss aber nicht antworten, sondern der,
01:05:10: die Frage stellt, muss antworten.
01:05:11: So, das war eine Idee, dass man quasi nur eine Frage stellen kann mit einer Prämisse,
01:05:16: die man mitgibt oder mit einer Erfahrung, die man mitgibt.
01:05:18: Und ja, sonst hatten wir ein paar Ideen, aber wussten nicht sicher, was, was, was wird euch
01:05:24: interessieren.
01:05:25: Wenn ihr Ideen habt für Formate oder Sachen, die euch sehr interessieren, auch Themen,
01:05:28: die euch vielleicht extrem interessieren, dann schreibt die gerne an Fabi, nicht an
01:05:33: mich, nein Quatsch.
01:05:34: Dann schreibt die an Fabi auf Instagram unter dem Vegan Superheroes Kanal, oder?
01:05:39: Richtig.
01:05:40: Vegan Superheroes oder schreibt eine Mail an high@vegan-superheroes.com.
01:05:44: Echt?
01:05:45: Da kriegen wir alles.
01:05:46: Ja, krass.
01:05:47: Oder ihr könnt es auch an mich natürlich in Instagram schreiben, im Normalfall versuche
01:05:54: ich, die meisten Anfragen immer zu lesen.
01:05:56: Ich schaffe es bei weitem nicht auf alles antworten, aber ich drück schon meistens oft
01:06:00: mal drauf und gucke, was drin steht.
01:06:02: Deswegen tut das gerne und gibt uns auch gerne Feedback, wie ihr es findet, ob es euch gefällt,
01:06:07: ob ihr Lust habt auf mehr.
01:06:09: Und Fabi hat mir gesagt, wir müssen die Leute auch dazu bringen, diesen Podcast eine 5-Sterne-Bewertung
01:06:15: zu geben.
01:06:16: Dann bitte drum, wenn es euch gefallen hat, dann macht mal gerne ein paar Sternchen da,
01:06:20: wo man das halt so macht.
01:06:21: Wenn es euch nicht gefallen hat, dann lasst es bitte.
01:06:24: Ja genau, dann einfach keine Sternchen geben.
01:06:26: Das ist auch in Ordnung dann.
01:06:27: Einfach gar keine Sternchen.
01:06:29: Also hätte ich das jetzt nicht gehört, sozusagen.
01:06:31: Ja, aber es kann ja nicht sein.
01:06:32: Das ist keinem gefällt.
01:06:33: Okay, ich habe mehr geredet, als du.
01:06:35: Ja, das ist in Ordnung.
01:06:37: Ja, das ist in Ordnung.
01:06:39: Du kannst einfach eine Rückfrage stellen und dann ist alles in Ordnung.
01:06:43: Jetzt oder allgemein?
01:06:45: Nein, allgemein.
01:06:47: Einfach mal so ein Unfalltier.
01:06:49: Kritisierst du mich jetzt oder was?
01:06:51: Ich erzähle dich ein bisschen, damit du weißt, wie man kommuniziert.
01:06:53: Oh man, das ist...
01:06:55: Ich wünschte, wir würden gegenüber voneinander setzen, wirklich.
01:06:58: Dass ich dir einfach auch mal so ein Glas Blätter ins Auge schnipsen kann oder so.
01:07:02: Ja, das würdest du ja danach machen, aber das sollten wir eh nicht tun.
01:07:06: Das mit dem Live treffen, weil sonst kocht deine Emotion hoch.
01:07:10: Ja, irgendwann machen wir das schon.
01:07:14: Ja, glaube ich auch.
01:07:16: Dann beendet du doch mal den Podcast.
01:07:18: Sehr gut, danke, dass ihr zugehört habt.
01:07:21: Okay, so, ich danke dir für deine Zeit.
01:07:23: Ich bin ein bisschen nass geschwitzt, war super duper aufgeregt, also extrem tatsächlich.
01:07:26: Ich weiß nicht gar nicht, warum.
01:07:28: Und ich freue mich auf die nächsten Themen, die wir angehen.
01:07:31: Und freue mich, dass es jetzt einen so genannten, ich mag diesen Ausdruck nicht,
01:07:34: LABA Podcast von uns gibt.
01:07:37: Das wird auf jeden Fall schön, weil es gibt viele Themen,
01:07:39: über die ich noch mit dir sprechen möchte.
01:07:41: Unsere Freundschaft in der Öffentlichkeit auszutragen.
01:07:44: Jawohl, HDGDL, tschüss.
Anna
‧